Das Vereins- und Kulturhaus

Zur Geschichte

Im Verzeichnis der Kirchen des Dekanates Freiburg aus dem Jahre 1228 finden wir eine erste Eintragung der alten Kirche, des heutigen Vereins- und Kulturhauses. Im Mittelalter stand auf dem Hügel über dem Dorf ein Schloss mit einer Burgkappelle, die dem Hl. Erzengel Michael geweiht war. Dieses Gotteshaus dürfte also infolge der Schlossgründung erbaut worden sein. Lange Zeit war sie eine Filialkirche von Tafers. Zwischen 1493 und 1579 wurde Heitenried zu einer selbständigen Pfarrei erhoben.

Bau der heutigen Pfarrkirche

Anlässlich einer Pastoralvisite im Jahre 1892 befand der zuständige Bischof Joseph Déruaz die Kirche zu klein und regte einen Neubau an. Eine grössere Kirche mit einer Empore wünschte sich auch ein Grossteil der Pfarreiangehörigen. Pfarrer J. Joseph Stritt und einige weitsichtige Personen ergriffen die Initiative, um den Neubau zu realisieren. 1905 erhielt die neue Kirche ihre Weihe.

Bereinigung der Pfarreigrenzen

Auf den 1. Januar 1895 wurden die Pfarreigrenzen nach Süden erweitert. Weiler auf dem Gebiet der Gemeinde St. Antoni wie Winterlingen, Mellisried, Schwenni und mehrere Einzelsiedlungen wurden neu der Pfarrei Heitenried zugeordnet. Dagegen trat die Pfarrei einen kleinen Teil des Weilers Niedermuhren an die Pfarrei St. Antoni ab. Mit dieser Bereinigung stieg die Zahl der Pfarreiangehörigen um 180.

 

Chronik der ersten Kirche

1430

Diverse Umbauten

1435  

Chor und 2 Altäre geweiht

1626

Kirche aufgefrischt

1654

Neuer Hochaltar zu Ehren des hl. Michael

1743

Vergrösserung der Kirche

1783

bedeutende Ausschmückung

1863

Vergrösserung des Schiffes, Einbau neuer Altäre und des Chorfensters, Fresken an der Decke von J. Amberg

1864

Bischof Marilley weiht das erneuerte Gotteshaus